Kai Schlieter: Knastreport: Das Leben der Weggesperrten

"Gefängnisse zählen zu den schattigsten Regionen der Gesellschaft. Wo keine Öffentlichkeit ist, herrscht auch im Rechtsstaat Willkür. Kai Schlieter sprach mit Mördern, Räubern und anderen Verbrechern, besuchte prominente Gerichtspsychiater, Forensiker und Kriminologen. Er zeigt,was sich in der Welt hinter Gittern wirklich abspielt, und kommt letztlich zu dem Schluss: Der jetzige Vollzug schadet unserer Gesellschaft mehr, als dass er ihr nutzt."

Kai Schlieter: "Knastreport: Das Leben der Weggesperrten"
Westend-Verlag
ISBN
978-3938060674

Preis: 17,95 EUR

 

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Impressum

 

Ein erstes Hallo

Wir freuen uns, dass Du/Sie/Ihr unsere Homepage angeklickt habt. Bzgl. aller unserer Rundbriefe erklären wir hiermit ausdrücklich generellen Copyright-Verzicht. Versendet Ausdrucke der Iv.I.-Rundbriefe bitte stets per Einwurf-Einschreiben - besonders den 01/2009 - da sonst die Gefahr besteht, dass sie verschwinden und somit nie ankommen. Wir kennen dies leider zur Genüge, denn es verschwinden hunderte Sendungen. Natürlich behauptet Vollzug, mit dem Verschwinden nichts zu tun zu haben und von wenigen Ausnahmen abgesehen kann niemand das Gegenteil beweisen. Fakt ist jedoch, dass die Deutsche Post AG überhaupt kein Interesse daran hat, unsere Briefe und Karten auszusortieren und spurlos verschwinden zu lassen. Für uns ist es ganz klar, dass vollzugskritische Kontakte und Solidarität unter Gefangenen auf diese Weise sowohl be- als auch verhindert werden sollen. Es sind beileibe nicht irgendwelche "Postdohlen", die diese Sendungen weg"picken", sondern u.E. "Grün- und andere M...finken", welche dahinter stecken. Wir können leider nicht allen interessierten Gefangenen die Rundbriefe und Mauerfall-Ausgaben per sicherem Einschreiben zusenden - dafür haben wir nicht die Mittel. Und deswegen sind wir auch auf jede Briefmarkenspende angewiesen und sehr dankbar dafür. Die Mitgliedschaft in der Iv.I. ist kostenlos!!! Ausführliche Basisinformationen zur Iv.I. findet Ihr im Rundbrief 01/2009. 

Die Adresse unserer Homepage ist: www.ivi-info.de. Teilt sie Euren Anwälten Freunden und Familie mit, damit sie Euch Ausdrucke zusenden können.


Iv.I.- Geschäftsstellen

Bundesgeschäftsstelle

Postfach 1267, 56451 Westerburg

E-Mail: kontakt@ivi-info.de

 


Landesgeschäftsstelle Bayern

E-Mail: bayern@ivi-info.de 

 


Landesgeschäftsstelle Niedersachsen

E-Mail: niedersachsen@ivi-info.de

 


Landesgeschäftsstelle Nordrhein-Westfalen

E-Mail: nrw@ivi-info.de

 

 

Briefsendungen bitte ausschließlich an die Bundesgeschäftsstelle in Westerburg. Sie werden dann den zuständigen Landesgeschäftsstellen zugeleitet. Vermerke auf den Umschlägen wie z.B. 'für Bayern' wären hilfreich. Bei Anfragen bitte möglichst Rückporto beilegen. Nur wenn sich alle ein wenig an den Kosten beteiligen, ist unsere Arbeit möglich! Vielen Dank!!


Iv.I.- Rundbriefe

Unsere Rundbriefe erscheinen ca. alle 2 Monate und beinhalten Musterklagen, News, Presseberichte u.v.m. Im Rundbrief 1/2009 sind die Ziele der Iv.I., Auflistung der Klagepunkte und Forderungen ausführlich beschrieben.

---->  zu den Rundbriefen

Hinweis zum Drucken der Dokumente im DIN A5-Format

Sonstige Schreiben Iv.I.-Aktivitäten

Beschwerdepetitionen, Klagen, Strafanzeigen, Schreiben an Gerichte, Staatsanwaltschaften, Vollzugsanstalten, Justizministerien, Volksvertretungen u.a.

 

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Anschriften engagierter Rechtsanwälte/-innen

----> zur vollständigen Liste


Strafvollzugsarchiv

Seit 01.01.2012 wird das Strafvollzugsarchiv an der Fachhochschule Dortmund unter der Leitung von

Frau Prof. Dr. jur. Christine M. Graebsch in Kooperation mit Dr. jur. Sven-U. Burkhardt geführt.


   



Kompetente Vertretung in

Straf- und Vollzugssachen:

 

Rechtsanwältin Lisa Grüter

Vorstand Arbeitskreis kritischer Strafvollzug e.V.

Asselner Hellweg 93

44319 Dortmund

Telefon: 0231 / 275 77

Mobil: 0151 / 4311 4545

FAX: 0231 / 275 78

rechtsanwaeltin.grueter@gmx.de


Rechtsanwalt Dr. Sven-U. Burkhardt

Vorstand Strafvollzugsarchiv e.V.

Alfred Trappen Str. 34

44263 Dortmund

Telefon: 0231 / 1671 7418

FAX: 0231 / 1671 7419

dortmund@bremer-recht.de


Thorsten Heuer

Mühlenstr. 23

29221 Celle

Telefon: 05141 / 220 61

FAX: 05141 / 297 82

mail@heuer-brinkmann.de


Rechtsanwalt Tronje Döhmer

Bleichstr. 34

35390 Gießen

Telefon: 0641 / 975 79-0

FAX: 0641 / 975 79-31

kanzlei-doehmer@t-online.de


Postanschrift:  Fachhochschule Dortmund, FB 08 / Strafvollzugsarchiv, Emil-Figge-Str. 44, 44227 Dortmund

E-Mail: strafvollzugsarchiv@fh-dortmund.de


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der lichtblick

Postanschrift: Seidelstr. 39, 13507 Berlin

E-Mail: gefangenenzeitung-lichtblick@jva-tegel.de


 ----> Alle Ausgaben des lichtblicks siehe www.lichtblick-zeitung.de                An alle Gefangenen der JVA Tegel...



Gefangenen Info

Postanschrift: Gefangenen Info c/o Lunte e.V., Weisestr. 53, 12049 Berlin

E-Mail: hamburg@political-prisoners.net


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Organisationsbüro Recht

Postanschrift: Postfach 11 09 25, 35354 Gießen


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Rote Hilfe Zeitung

Postanschrift: Rote Hilfe e.V., Postfach 3255, 37022 Göttingen

E-Mail Redaktion Rote Hilfe Zeitung: rhz@rote-hilfe.de

E-Mail Rote Hilfe e.V.: bundesvorstand@rote-hilfe.de


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Anschriften weiterer Vereine/Initiativen

siehe www.bsd-info.de


Presseberichte

Bitte sendet uns alle Artikel über Knast zu!

 

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Postkartenmotive
Finni's Ecke
        
zum Ausdrucken und Versand an Gefangene
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Karikaturen in Postkartengröße
von Günter Finneisen
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Mustervordrucke für Klagen, Strafanzeigen
und Beschwerden

Viele Gefangene wissen nicht über Ihre Rechte und bestehende Vorschriften Bescheid. Zwar können auch Kommentare zum Strafvollzugsgesetz in den Knastbüchereien ausgeliehen werden - doch die sind meist sehr veraltet und zudem oft 'vergriffen', d.h. Gefangener muss erst einmal zig Monate warten. Vollzug tut natürlich nichts, um Gefangene auf bestehende Rechte aufmerksam zu machen. Besonders ausländische Gefangene haben es dbzgl. sehr, sehr schwer und werden benachteiligt.

Wir versuchen, zehntausende Gefangene dahingehend zu motivieren, ihre Rechte durch hunderttausende Klagen bzw. Strafanzeigen durchzusetzen. Auch Familienangehörige und Freun­de von Gefangenen sollten Klagen einreichen und Strafanzeigen gegen Vollzug erstatten (Siehe hierzu Rundbrief 01/2009 auf dieser Homepage). Was in den Vollzugsanstalten abläuft hat mit Gesetzeskonformität oft nicht mehr viel zu tun und ist geprägt von vielfachen Rechtsbeugungen, welche jedoch seltenst nach aussen dringen! Hunderttausende Klagen können Veränderung schaffen und die schlimmen Verhältnisse offenlegen. Senden Sie inhaftierten Familienangehörigen Ausdrucke des Iv.I. Rundbriefes 01/ 2009. Dies möglichst per Einwurf-Einschreiben, damit solche Sendungen nicht spurlos verschwinden.


Rechtsberatungen können wir aus organisatorischen Gründen derzeit noch nicht durchführen. Aber soweit es uns möglich ist, geben wir Tipps und verweisen zudem auf unsere Mustervordrucke für Klagen, Strafanzeigen und Beschwerden (werden z.Zt. erstellt). Sehr nützliche und rechtlich kompetente Informationen erhalten Eure Familien auch über die Homepage des Strafvollzugsarchivs der Fachhochschule Dortmund (www.strafvollzugsarchiv.de) und der u.g. Zusammenstellung der DAV-Ausbildungskanzlei RA Döhmer, Gießen. Sehr zu empfehlen ist auch die Gefangenenzeitung "Der Lichtblick", Seidelstr. 39, 13507 Berlin. Sie ist Deutschlands einzige nicht zensierte Zeitung Gefangener und beinhaltet ebenfalls sehr gute und nützliche Infos.


Rechtsprechung des BVerfG und EuGh zum Strafvollzug (eine Zusammenstellung der Kanzlei Döhmer, Gießen):

www.kanzlei-doehmer.de/webdoc30.htm


Dokumentationsstelle (N.I.T.R.O.S.) der Iv.I.

Die Dokumentationsstelle (Netzwerk-Initiative für transparenten, rechtskonform orientierten Strafvollzug) der Iv.I.  wurde 2005 gegründet und wird separat geführt um bzgl. unserer Vorwürfe gegen Vollzug nicht in Beweisnotstand zu geraten. Sie umfasst mittlerweile über Schilderungen tausender Gefangener (Stand Dez. 2014), welche die Vorgehensweisen des Vollzugs in Bezug auf vorsätzliche Rechtsbeugungen im Amt, Psychoterror in Form von Willkür- und Schikaneakten, Körperverletzung, unterlassene Hilfeleistung, Bedrohung, Nötigung, Erpressung u.v.m. sehr eindrucksvoll belegen. Die Vielzahl der geschilderten Ereignisse beweisen ganz eindeutig, dass es sich hierbei nicht um Einzelfälle und "Erfindungen" handelt, sondern um fast schon alltäglich zu bezeichnendes Vorgehen des Vollzugs. Jeder/Jedem geschieht derartiges, wenn es Vollzug als "angebracht" erscheint. Seit Jahren werden unsere Vorwürfe seitens des Vollzugs dreist bestritten. Wir haben mittlerweile jedoch Zeugen in "Hunderterpacks", die all das bestätigen, was wir Vollzug vorwerfen! Beschwerde- und klageführende Gefangene werden immer wieder diffamiert, gemobbt, und terrorisiert. Wenn dieses angewandte und uns vielfach geschilderte "Mittel" des Mundtotmachens nicht funktioniert, werden Gefangene von JVA zu JVA weiterverlegt (entsorgt) oder es wird ihnen etwas angehängt und so die Grundlage dafür geschaffen, sie in Isolationstrakte zu verbringen, wo sie dann überhaupt keine Zeugen mehr haben. Und all das, weil (leider immer noch viel zu wenige!!!) Gefangene ihr ihnen zustehendes Beschwerde- und Klagerecht gegen rechtswidrige Haftbedingungen u.a. in Anspruch nehmen. Bzgl. unserer Vorwürfe meinen wir nicht generell alle Vollzugsbeamten, sondern stets nur die, die es betrifft und deren Handeln gedeckt wird.


Sendet uns weiterhin Schilderungen/Eidesstattliche Versicherungen über das, was Euch in Haft angetan wird/wurde. Die Sendungen bitte über Anwälte oder per Einwurf-Einschreiben, damit diese nicht spurlos verschwinden und nie ankommen.

Zusendung per Post an: Iv.I., Postfach 1267, 56451 Westerburg. Wer Rückporto beifügt erhält schriftliche Eingangsbestätigung.

Zusendung per e-Mail an Iv.I.: kontakt@ivi-info.de oder direkt an die Dokumentationsstelle: dokustelle@ivi-info.de


Aufnahme in die Dokumentation erfolgt jedoch nur dann, wenn Ihr Euren vollen Namen und Anschrift angebt und Ihr Euch bereiterklärt, später ggf. als Zeuge/Zeugin auszusagen. Absoluter Datenschutz bzgl. Eurer Namen wird unsererseits zugesichert. Anonym zugesandte Hinweise werde zwar ebenfalls gespeichert und ausgewertet, können aber zu unserem Schutz nicht Bestandteil der Dokumentation werden. Wir müssen jeden Vorwurf belegen können und wollen glaubwürdig bleiben.
 



Empfehlenswerte (Knast-)Literatur:

 

Kommentar zum Strafvollzugsgesetz

6. Auflage, 2012, ca. 1000 Seiten

Feest / Lesting

ISBN 978-3-452-27536-3


Die Würde des Menschen ist antastbar?

Institut für Konfliktforschung

LIT-Verlag

ISBN  3-8258-8720-0


Ritual Knast

Die Niederlage des Gefängnisses

Becker

ISBN 978-3-931801-65-6


Tatort Gutfleischstraße

Die fiesen Tricks von Polizei und Justiz

Bergstedt

ISBN 978-3-86747-016-2


Haftbedingungen in Deutschland

Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.

ISBN 978-3-8896-130-0


"Hau ab, Mensch!"

Xosé Tarrio

Buchladen König Kurt, Dresden

Tel. 0351 / 8115 110


Gitterwelt

Die späte Rache eines Justizbeamten

Hauser

ISBN 978-3-8423-2613-2


Knastreport: Das Leben der Weggesperrten

Schlieter

ISBN 978-3-938060-67-4


Anklage unerwünscht!

Korruption und Willkür in der dt. Justiz

Roth/Nübel/Fromm

ISBN 978-3-453-64518-9


Gefangen

Kritik von Gefängnissen und Alternativen zur Strafe

Bergstedt

ISBN 978-3-86747-063-0


Nachrichten aus dem Strafvollzug

Meyer-Falk

ISBN 978-3-941552-04-3



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